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  • 04.10.2026

    Holpriger Saisonauftakt gegen Pallavolo Kreuzlingen

    Zwei Sätze lang spielen unsere Erstligadamen mit den Thurgauerinnen auf Augenhöhe, dann flattern bei den Gästen die Bälle und bei Spada die Nerven.

    Zu Beginn lagen Kreuzlingen und Zürich meistens gleichauf. Der erste Satz ging knapp an Kreuzlingen, den zweiten holten sich die Spadiste mit 27:25. Man merkte allerdings da und dort, dass es der erste Spieltag der Meisterschaft war: Eigenfehler und Missverständnisse wechselten sich mit hervorragenden Spielzügen ab.

    Pallavolo Kreuzlingen hatte sich im Frühling auf dem 9. Rang der Gruppe D den Ligaerhalt gesichert. Ob sie in dieser Meisterschaft wieder zu den schwächeren Teams gehören, ist noch offen. Spada muss damit rechnen, auf stärkere Teams zu treffen.

    Klar ist, sie haben sich am Samstag unter Wert geschlagen. Im dritten Satz lagen sie unglaubliche zwölf Punkte hinten, bevor sie ihren ersten erfolgreichen Angriff durchbrachten. Die Gäste standen mit ihrem besten Riegel am Block, und ihre Servicespielerin kannte keine Gnade.

    Das Irchel-Heimspiel auf dem Grossfeld anzusetzen, freute wohl die Zuschauenden, aber unsere Damen hatten in der Vorbereitung kaum Gelegenheit, sechs Meter hinter der Grundlinie zu servieren, geschweige denn solche Aufschläge anzunehmen, die durch den langen Flug noch stärker flattern, wenn sie ohne Spin unterwegs sind.

    Abgesehen von dieser Schwächephase ärgerten sich unsere Spielerinnen über einige Finten und Blockabpraller, die in der Verteidigung in Reichweite waren, aber dennoch auf den Boden plumsten.

    Im Block stand Spada nicht schlecht, und ihre 6:2-Zuspielerinnen waren auch im Angriff gefährlich. Kreuzlingen war am Samstag insgesamt das abgeklärtere und konstantere Team, vor allem, was die Annahme und Verteidigung angeht. Zwischen Pallavolo und Spada steht es vorläufig (seit 2021) 6:0. Das Rückspiel am Bodensee folgt kurz vor Weihnachten.

    Coach Volker und seine Spielerinnen wissen zweifellos, woran sie in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen. Am nächsten Samstag reisen sie für das erste Auswärtsmatch nach Näfels.