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01.09.2026
Die Decke bleibt tabu
Decke, Doppelberührungen, Angriffsbälle und Spielerpositionen. Diese Volleyballegeln gelten hierzulande in der Saison 26/27.
ArchivSwiss Volley hat letzte Woche die ergänzenden Volleyballregeln erlassen, die für alle Ligen gelten. Dort wird unter anderem definiert, in welchen Fällen in der Schweiz vom FIVB-Reglement abgewichen wird.
Kein Spiel mit der Decke
In internationalen Begegnungen wird weitergespielt, wenn der Ball nach dem ersten oder zweiten Ballkontakt die Decke berührt und in die eigene Feldhälfte zurückprallt. Nicht so in der Schweiz. Hier sind Deckenberührungen weiterhin Fehler. Wenn Schiri und Captains es vereinbart haben, werden Punkte wiederholt, bei denen der Ball von der Decke hängende Geräte trifft.
Stossen, führen, werfen, halten
Der Angriffsschlag muss mit EINER Hand und mit einer kurzen Kontaktzeit ausgeführt werden. Der Schlag muss in einer geraden Linie erfolgen. Das Führen, Werfen oder Stossen wird bedeutend strenger abgepfiffen als in den letzten Jahren.
Spielerposition bei der Annahme
Wenn der Schiri den Ball anpfeift, muss das annehmende Team in der korrekten Rotationsfolge aufgestellt sein. Sobald die Servicespielerin den Aufschlag mit einem Schritt oder dem Anwerfen des Balls beginnt, dürfen die Positionen frei eingenommen werden. Die Spielenden müssen aber bis zum Ballkontakt beim Aufschlag innerhalb ihres Feldes bleiben.
Beidhändige Angriffsbälle
Man darf den Ball mit einem oberen Zuspiel übers Netz spielen, nicht aber mit beiden Händen ins gegnerische Feld schlagen. Das harte Abprallen an beiden Händen ist nur in einer Blockaktion erlaubt. Ein Ball, der aus der eigenen Spielfeldhälfte kommt, darf nicht ins gegnerische Feld "geblockt" bzw. mit beiden Händen nach unten gedrückt werden.
Doppelberührungen
Doppelberührungen sind nur beim internen Zuspiel zulässig (Pass zu Spielenden des eigenen Teams). Wenn der Ball übers Netz gespielt wird, muss das obere Zuspiel sauber, ohne Doubletouch ausgeführt werden.
Weitere Unterschiede zu den FIVB-Regeln
Während international testweise bereits acht Spielerwechsel erlaubt sind und ein Team aus 13 Spielerinnen und einer Libera bestehen darf, gilt in der Schweiz weiterhin: Maximal sechs Wechsel pro Satz. Falls 13 oder 14 Spieler auf dem Matchblatt stehen, müssen zwei davon Liberos sein.